Orthodoxe Ikone Panagia Ierosolimitissa – Gottesmutter von Jerusalem | 26 × 20 cm
Die Panagia Ierosolimitissa (Παναγία Ιεροσολυμίτισσα) – die Gottesmutter von Jerusalem – zählt zu den bedeutendsten und meistverehrten wundertätigen Ikonen der orthodoxen Christenheit. Wo immer sie sich befand, wirkte sie zahlreiche Wunder – und ihre Geschichte ist von einem außergewöhnlichen göttlichen Zeichen durchdrungen, das sie zu einer der heiligsten Ikonen des Heiligen Landes macht.
Die Überlieferung – Ein Wunder des 19. Jahrhunderts
Im Jahr 1870 lebte am Ölberg gegenüber Jerusalem, im Kloster der Heiligen Maria Magdalena, eine Mönchsmalerin namens Tatiana. Eines Nachts erschien ihr im Traum eine unbekannte Nonne und sprach: „Schwester Tatiana, ich bin gekommen, damit du mich malst." Als Tatiana einwandte, sie habe kein Holzbrett, reichte ihr die Erscheinung selbst eine Ikonenplatte: „Male!"
Während sie malte, sah Tatiana die Gewänder der Erscheinung golden werden, ihr Antlitz zu leuchten beginnen – und hörte: „O selige Tatiana, nach dem Apostel Lukas wirst du mich abermals als Ikone darstellen." Da erkannte sie: Sie malte die Allheilige Gottesmutter.
Erschüttert eilte sie zur Äbtissin. Als sie zurückkehrte, strömte Licht aus ihrer Zelle und ein wunderbarer Duft lag in der Luft. Gemeinsam betraten sie die Zelle – und fanden die Ikone: real, vollständig, nicht von Menschenhand gemalt. Eine Acheiropoietos (Αχειροποίητος).
Die Gottesmutter erschien erneut: „Bringt mich hinunter in mein Haus, nach Gethsemane." So geschah es. Seither befindet sich die Ikone im Heiligtum des Grabes der Gottesmutter in Gethsemane – und wirkt Wunder. Dreimal überflutete Wasser die Kirche, und dreimal erhob sich die Ikone von selbst von ihrem Marmorplatz und schwebte frei – ohne jede Stütze.
Die Ikone ist auf dunklem Holz gefertigt und mit einem charakteristischen Wellenrand sowie mit dekorativen Messingnägeln an den Ecken versehen – unverwechselbare Merkmale einer kleinen griechischen Familienwerkstatt, die sich an der byzantinischen Tradition orientiert und mit Liebe zum Detail eine ganz eigene handwerklich geprägte Handschrift entwickelt hat.
Ob für den eigenen Gebetsplatz, als Geschenk zur Taufe, Hochzeit oder zum Namenstag – diese Ikone ist ein Ausdruck tiefer Marienverehrung und gelebter orthodoxer Tradition.
Details
- Motiv: Panagia Ierosolimitissa – Gottesmutter von Jerusalem (Παναγία Ιεροσολυμίτισσα)
- Darstellung: Theotokos mit Jesuskind, goldene Gewänder, byzantinische Ornamente
- Träger: Dunkles Holz mit Wellenrand und dekorativen Messingnägeln
- Maße: 26 × 20 cm
- Herkunft: Griechenland
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